"Nachhaltige Sonnencreme?": So schützt du deine Haut und achtet auf unsere Ozeane
Schätzungen zufolge gelangen jährlich mehrere Tausend Tonnen Sonnenschutzmittel in marine Gewässer und Korallenriffgebiete. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden Größenordnungen von bis zu 14.000 Tonnen pro Jahr genannt. Bestimmte Inhaltsstoffe und UV-Filter werden deshalb hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf Korallen und andere Meeresorganismen wissenschaftlich untersucht.
Wer bei der Wahl seines Sonnenschutzes auch Umweltaspekte berücksichtigen möchte, kann deshalb genauer hinschauen: Welche UV-Filter werden eingesetzt? Wurde die Formulierung ökotoxikologisch untersucht? Und welche konkreten Maßnahmen ergreift die Marke darüber hinaus?
Genau mit diesen Fragen beschäftigen wir uns bei V.SUN seit der Entwicklung unserer ersten Sonnenschutzprodukte.
Warum Umweltaspekte bei Sonnencreme eine Rolle spielen
Beim Baden im Meer, im Pool oder auch beim Duschen können Bestandteile von Sonnenschutzprodukten ins Wasser gelangen. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die eingesetzten UV-Filter. Für bestimmte Filter wie Oxybenzon und Octocrylen wurden in wissenschaftlichen Untersuchungen unter bestimmten Expositionsbedingungen negative Effekte auf Korallen beschrieben.
Auch feste synthetische Mikroplastikpartikel können über verschiedene Wege in die Umwelt gelangen und dort über lange Zeit verbleiben.
Das Paradoxe: Während wir unsere Haut vor der Sonne schützen, können Bestandteile von Sonnenschutzprodukten ins Wasser gelangen und unter bestimmten Bedingungen Auswirkungen auf die Unterwasserwelt haben, die wir so lieben.
Was „reef-safe“ wirklich bedeutet 🪸
Der Begriff „reef-safe“ bzw. „korallenfreundlich“ ist kein gesetzlich definierter oder geschützter Standard. Eine solche Bezeichnung allein sagt deshalb noch nicht aus, wie eine konkrete Sonnenschutzformulierung auf Korallen oder andere marine Organismen wirkt.
Statt sich allein an solchen Begriffen zu orientieren, lohnt sich ein Blick auf konkrete Angaben des Herstellers: Welche UV-Filter werden eingesetzt oder bewusst nicht eingesetzt? Wurde die konkrete Formulierung untersucht? Unter welchen Bedingungen und an welchen Organismen?
Bei V.SUN verzichten wir beispielsweise bewusst auf folgende UV-Filter:
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Octocrylen
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Oxybenzon & Octinoxat (in Hawaii bereits verboten)
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Mikroplastik
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Nanopartikel in zu kleiner Größe
Mikroplastik – warum ein genauer Blick sinnvoll ist
Feste synthetische Mikroplastikpartikel können in unterschiedlichen Produkten eingesetzt werden und in die Umwelt gelangen. Aufgrund ihrer Beständigkeit können bestimmte synthetische Polymermikropartikel dort über längere Zeit verbleiben.
Ob ein Inhaltsstoff rechtlich und wissenschaftlich als Mikroplastik bzw. synthetisches Polymermikropartikel einzuordnen ist, lässt sich nicht zuverlässig allein anhand seiner INCI-Bezeichnung beurteilen.
V.SUN: Sonnenschutz mit Verantwortung 🌞
Bei V.SUN gehen Sonnenschutz und unser Engagement für Meeresschutzprojekte Hand in Hand. Deshalb beschäftigen wir uns bereits bei der Entwicklung unserer Formulierungen intensiv mit der Auswahl der eingesetzten UV-Filter und verzichten bewusst auf Oxybenzon, Octinoxat und Octocrylen sowie auf feste synthetische Mikroplastikpartikel und UV-Filter in Nanoform.
Darüber hinaus lassen wir ausgewählte V.SUN Sonnenschutzformulierungen wissenschaftlich auf mögliche kurzfristige Auswirkungen auf verschiedene Korallenarten untersuchen.* So möchten wir konkrete Maßnahmen transparent machen und Sonnenschutz mit einem bewussten Blick auf marine Ökosysteme weiterdenken.
💛 Was V.SUN besonders macht:
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Pflegende Inhaltsstoffe wie Ectoin und Hyaluronsäure stärken die Hautbarriere
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Made in Germany: Unsere Produkte werden in Deutschland hergestellt.
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Tuben aus PCR-Kunststoff: Bei den Tubenkörpern ausgewählter V.SUN-Produkte setzen wir PCR-Kunststoff aus bereits genutztem Kunststoff ein.
*Dabei beziehen sich die Ergebnisse jeweils auf die konkret untersuchte Formulierung, die untersuchten Korallenarten und die jeweiligen Versuchsbedingungen. Sie sind kein allgemeiner Nachweis dafür, dass Sonnenschutzprodukte keine Auswirkungen auf marine Ökosysteme haben.
Nachhaltigkeit hört bei der Verpackung nicht auf
Der Blick auf die Formulierung allein reicht nicht aus: Auch bei der Verpackung lohnt es sich, auf Materialeinsatz und Recyclingfähigkeit zu achten.
Deshalb setzt V.SUN bei ausgewählten Verpackungen auf Tuben aus recyceltem PCR-Kunststoff und entwickelt Verpackungslösungen kontinuierlich weiter, mit dem Ziel: Material zu reduzieren und den Einsatz von Rezyklaten weiterzuentwickeln, ohne Kompromisse bei Qualität, Funktionalität oder Design.
Dabei betrachten wir unter anderem Materialeinsatz und Verpackungsaufbau. Konkrete Angaben zu Recyclingmaterial oder Recyclingfähigkeit beziehen wir jeweils auf den betreffenden Verpackungsbestandteil.

So erkennst du nachhaltige Sonnencreme 🕶️
Wer nach „nachhaltiger Sonnencreme“ sucht, sollte sich nicht allein auf Begriffe wie „nachhaltig“, „grün“, „reef-safe“ oder „umweltfreundlich“ verlassen. Aussagekräftiger sind konkrete und nachvollziehbare Informationen zu einzelnen Produkteigenschaften und Maßnahmen.
Zum Beispiel:
- Inhaltsstoffe und UV-Filter: Welche Filter werden eingesetzt bzw. bewusst nicht eingesetzt?
- Untersuchungen: Wurde die konkrete Formulierung beispielsweise auf mögliche Auswirkungen auf bestimmte marine Organismen untersucht und werden die Testbedingungen transparent genannt?
- Herstellung: Wo wird das Produkt hergestellt?
- Verpackung: Welche Bestandteile enthalten Recyclingmaterial und in welchem Anteil? Welche konkreten Angaben gibt es zur Recyclingfähigkeit?
- Transparenz & Engagement: Welche konkreten Projekte unterstützt das Unternehmen und was genau wird dort geleistet?
👉 V.SUN unterstützt gemeinsam mit CleanHub seit 2020 die Sammlung von Plastikabfällen in Regionen ohne ausreichende Abfallinfrastruktur – bislang rund 28 Tonnen. Zudem arbeitet V.SUN mit Coralive zusammen, einer NGO, die sich dem Schutz und der Erforschung von Korallenriffen widmet.
GOOD TO KNOW: Mehr zu unserem sozialen Engagement und unseren Meeresschutzprojekten findest du hier.
Bewusste Anwendung von Sonnenschutz 🌍
Auch bei der Anwendung deiner Sonnencreme kannst du deinen Beitrag leisten ohne beim notwendigen UV-Schutz Abstriche zu machen.
☀️ Eincremen vor dem Schwimmen: Trage deine Sonnencreme bereits vor dem Baden auf und gib ihr Zeit, sich auf der Haut zu verteilen und einen gleichmäßigen Schutzfilm zu bilden. So kann sich auch die Menge reduzieren, die beim ersten Wasserkontakt unmittelbar abgewaschen wird.
🕒 Zeit zum Einziehen geben: Untersuchungen zeigen, dass die Einwirkzeit vor dem Wasserkontakt das Abwaschverhalten beeinflussen kann. Auch in einer wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Bremen mit V.SUN Produkten zeigte sich bei V.SUN Face Creams nach einer Einwirkzeit von wenigen Minuten ein geringerer Wash-off.* Unabhängig davon gilt: Nach dem Baden sollte Sonnenschutz entsprechend der Anwendungshinweise erneut aufgetragen werden.
*Die Untersuchung erfolgte unter definierten Versuchsbedingungen mit künstlichem Meerwasser. Die Ergebnisse beziehen sich auf die jeweils untersuchten Produkte und Bedingungen.
💬 Informiert entscheiden: Statt dich allein auf allgemeine Begriffe wie „nachhaltige Sonnencreme“ oder „reef-safe“ zu verlassen, kannst du konkrete Produktinformationen und Untersuchungen vergleichen.
Fazit: Was bedeutet „nachhaltige Sonnencreme“ eigentlich? 💛
Wer nach „nachhaltiger Sonnencreme“ sucht, möchte häufig nicht nur seine Haut zuverlässig schützen, sondern auch wissen, welche Umweltaspekte bei Formulierung, Verpackung und Herstellung berücksichtigt werden.
Bei V.SUN setzen wir deshalb auf konkrete und nachvollziehbare Maßnahmen: Wir verzichten auf bestimmte UV-Filter, lassen ausgewählte Formulierungen wissenschaftlich auf mögliche kurzfristige Auswirkungen auf verschiedene Korallenarten untersuchen** und engagieren uns gemeinsam mit coralive und CleanHub in konkreten Meeresschutzprojekten. Denn echter Sonnenschutz beginnt nicht erst auf der Haut, sondern im Bewusstsein.
Welche Maßnahmen dahinterstehen und welche Untersuchungen wir durchgeführt haben, zeigen wir transparent auf unserer Responsibility-Seite.
**ausgewählte V.SUN Sonnenschutzformulierungen wurden unter definierten Versuchsbedingungen auf mögliche kurzfristige Auswirkungen auf verschiedene Korallenarten untersucht. Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die jeweils untersuchten Formulierungen, Arten und Versuchsbedingungen. Weitere Informationen zu den Untersuchungen.


